Referent Dr. Wegmann ist Kabarettist und das Thema "demographische Entwicklung" liegt ihm besonders am Herzen. Er spricht zu vielen Themen, aber bei keinem anderen seiner Vorträge ist so viel Wahrheit enthalten. Er zeigt die Bevölkerungspyramide so deutlich wie kein anderer und macht jedem klar, dass Anpassungen der Gesellschaft und des Einzelnen notwendig sind. Ob Ihre Veranstaltung zum Bereich Altersovorsorge oder unter dem Stichwort 'Personalentwicklung' stattfindet - mit Dr. Wegmann buchen Sie einen äußerst unterhaltsamen Vortrag, der auch dem Letzten die Augen öffnet.
Kabarettist Dr. Wegmann hat als Referent zum Thema demographische Entwicklung einen humoristischen Blick auf eben dieses. Aber sein Vortrag entält viel Wahres und macht den Menschen mit den Mitteln eines Kabarettisten bewußt, dass sie sich mit dem Thema beschäftigen müssen. Es folt ein allgemeiner Text zum Thema demographische Entwicklung und Referenten: Die Demographie - eine Herausforderung für jeden Seit einigen Jahren beschäftigen sich nicht nur Fachleute mit der demographischen Entwicklung und den Konsequenzen, die sich für jeden von uns aus ihr ergeben werden. Inzwischen hat sich die Brisanz des Themas auf die Gemeinden durchgeschlagen. Schließlich sind alle Bereiche des öffentlichen Lebens betroffen - Industrieproduktion und Landwirtschaft, der Dienstleistungssektor, das Gesundheitswesen, das Bildungswesen, Straßenbau und Verkehr, Stadtplanung …
Doch was eigentlich versteht man unter der demographischen Entwicklung? Die Demographie befasst sich mit der Bevölkerungsstatistik und trifft Aussagen über die Bevölkerungszahl, die Bevölkerungsdichte, das Verhältnis von Mann und Frau, die Altersstruktur der Bevölkerung, die Verteilung der Bevölkerung in einem Staat oder einer bestimmten Region sowie die zu erwartenden Tendenzen.
Es ist ein Allgemeinplatz, sagt der Referent, dass die Deutschen immer älter werden. Gemeint ist damit nicht unbedingt die deutlich gestiegene Lebenserwartung jedes einzelnen; vielmehr verschiebt sich das Verhältnis von Kindern und Jugendlichen zu Menschen im Pensionsalter hin zu den Älteren. Dies bedeutet nicht nur, dass immer weniger Menschen im erwerbstätigen Alter immer mehr alte Menschen finanzieren; auch der Bedarf an altersgerechten Wohnungen, an bezahlbarer häuslicher und institutionalisierter Pflege sowie an Produkten, welche die möglichen altersbedingten Beeinträchtigungen wie beispielsweise im Bewegungsapparat kompensieren helfen.
Ebenso muss gewährleistet werden, dass die Bildung den sich ändernden Anforderungen in einer globalisierten Welt gerecht werden kann. Hierbei kommt erschwerend hinzu, dass bei sinkenden Geburtenzahlen die Kinder eine ihren Bedürfnissen entsprechende und ihre Fähigkeiten und Begabungen optimal nutzende Bildung erhalten müssen. Diese dient keineswegs nur der Selbstverwirklichung, vielmehr müssen ja eben diese Kinder für immer mehr Rentner aufkommen, somit eine Wirtschaftsleistung erbringen, bei der es nicht auf nur Menge, sondern auf höchste Qualität, Nachhaltigkeit und bedarfsgerechte Angebote sowie weltweite Wettbewerbsfähigkeit und Spezialisierung ankommt.
Als Referent kennt sich Dr. Wegmann mit diesm thema natürlich aus. Zu den bekannteren demographischen Entwicklungen in Deutschland zählt die Tatsache, dass immer mehr Jüngere aus den ländlichen Gegenden besonders Ostdeutschlands fortziehen und sich in den Metropolen oder in den städtischen Ballungsräumen ansiedeln. Doch auch in den Großstädten ist das Bild uneinheitlich. Profitieren einzelne “hippe” Stadtbezirke von der finanziell weitgehend abgesicherten, oft kinderfreundlichen Mittelschicht, werden andere Straßenzüge um die Ecke dem sozialen Abstieg und dem Verfall überlassen. Angst vor Segregation haben viele, doch die meisten Methoden der Steuerung oder des Protestes laufen nicht nur ins Leere, sondern verschärfen die innerstädtischen Verwerfungen nur noch weiter. Der “Speckgürtel” der aus Einfamilienhäusern und Reihenhäusern bestehenden Stadtrandsiedlungen dehnt sich in den meisten Großstädten aus; wobei die Kaufkraft oft in Einkaufszentren in Gewerbegebieten ebenso verpufft wie das Steueraufkommen ihrer Bewohner nicht der Stadt zugute kommt, in der die Arbeit ausgeübt wird, sondern einer im übrigen zumeist unbedeutenden Umlandgemeinde. Metropolenferne und strukturschwache Regionen wie beispielsweise der Nordosten Brandenburgs oder weite Teile Sachsen-Anhalts überaltern, manche Dörfer werden wieder wie vor vielen hundert Jahren zu Wüstungen.
Es ist eine Sache, diese Entwicklung zu bedauern und zu versuchen, gegenzusteuern. Eine andere Sache ist es, so der Referent, die Konsequenzen aus dieser Entwicklung abzumildern und ihr möglicherweise sogar positive Seiten abzugewinnen (Stichwort: Renaturierung von Flächen; Rückbau von Plattenbausiedlungen; Ausweisen von Landschaftsschutzgebieten wie z.B. Überschwemmungsflächen an Flussläufen). Manche Gemeinden haben nicht mehr die Mittel, ihre Straßen auszubessern oder in ihren öffentlichen Gebäuden notwendige Reparaturen vornehmen zu lassen. Andere sehen sich mit der Aufgabe konfrontiert, ihre zu groß ausgelegte Kanalisation wegen der sinkenden Einwohnerzahl gegen Anlagen mit geringeren Rohrquerschnitten und kleineren Kläranlagen austauschen zu müssen - eine Investition, die gerade bei geringer werdendem Steueraufkommen aufgrund zurückgehender Einwohnerzahl kaum zu stemmen ist.
Immer mehr Orte werden zu Flächengemeinden zusammengelegt: Doch sind die Kommunalpolitiker dann tatsächlich noch die Volksvertreter von nebenan, wenn sie fünf Dörfer entfernt wohnen und sich um die Belange teilweise konkurrierender Ortschaften kümmern müssen? Wie wird die Gesundheitsversorgung in solchen kaum noch bewohnten Regionen organisiert, wie der öffentliche Personennahverkehr, die Post? Wo erledigt man, wenn man keinen Internetzugang besitzt, seine Bankgeschäfte?
All diese Fragen suchen Demographen zu beantworten - gemeinsam mit Politikern, Vertretern der Wirtschaft, mit Soziologen, Medizinern, Architekten, Verkehrs- und Landschaftsplanern. Die Komplexität des Problems zu erkennen, ist ein erster Schritt hin zu einem Versuch, adäquate Lösungen zu finden und anzuwenden. Buchen Sie Referent Dr. Wegmann mit seinem Vortrag und Ihrer Zuhörern wird der Handlungsbedarf deutlich.