Comedy-Referent Dr. Jens Wegmann beleuchtet das Thema Personal mit dem Auge eines Kabarettisten. Sein Vortrag ist einerseits beste Unterhaltung und Motivation, andererseits zeigt kaum jemand sonst so einprägsam die demographische Entwicklung in Deutschland auf. Ein idealer Abschluß für eine Veranstaltung zum Thema Personal.
Comedy-Referent Dr. Wegmann ist ein Kabarettist, der sich der Frage der Personalentwicklung in der Zukunft auf unterhaltsame Weise annimmt. Hier noch ein allgemeiner Text zum Thema: Referent. Die Frage nach dem richtigen Personal wird in den nächsten Jahren bei nicht wenigen Konzepten zum entscheidenden Faktor werden. Hierbei hat sich eine auf den ersten Blick wenig einleuchtende Schere geöffnet: Zum einen gibt es in Deutschland viele und teilweise auch hoch qualifizierte Arbeitsuchende, zum anderen ist es außerordentlich schwer, tatsächlich geeignetes, gut ausgebildetes und auf wechselnde Anforderungen adäquat reagierendes Personal zu finden und an sich zu binden. Personal lässt sich auf verschiedenste Weise rekrutieren - über befristete oder unbefristete Verträge, angeboten über die Bundesanstalt für Arbeit, Zeitungsinserate oder die einschlägigen Jobbörsen im Internet, über Zeitarbeitsfirmen und Jobvermittler, über Ausbildungs- und Jobmessen sowie über private Kontakte und eigene, innerbetriebliche Ausbildung und Qualifikation. Die Bindung leistungsfähigen, qualifizierten Personals ist dabei oft das wesentlichste Element beim Aufbau eines motivierten, leistungsfähigen, soliden und doch flexiblen Mitarbeiterstamms.
Nicht unterschätzt werden darf neben Faktoren wie der Bezahlung und der eigentlich anfallenden Arbeit sowie betrieblicher Sozialleistungen ein sehr subjektiver Faktor: Das Personal muss das Gefühl haben, geschätzt zu werden, nicht austauschbar zu sein, mit seinem jeweils individuellen Arbeitsbeitrag einen wichtigen Teil am Gelingen des Projekts Wirtschaftliches Arbeiten zu erfüllen. Mitarbeiterbindung gelingt weniger durch institutionelle Mitarbeitergespräche oder Zufriedenheitsumfragen; das Angebot gleitender Arbeitszeiten oder (ggf. anteiliger) Heimarbeit für junge Mütter und Alleinerziehende, innerbetriebliche Weiterbildungsangebote, aber auch Betriebsausflüge und Weihnachtsfeiern können das Zugehörigkeitsgefühl des Personals stärken, den Aufbau einer “Corporate Identity” zwanglos unterstützen und die Bereitschaft fördern, bei erhöhtem Arbeitsaufkommen oder neuen fachlichen Herausforderungen entsprechend Zeit und Mühe zu investieren. Eine Firma muss keinen Betriebskindergarten unterhalten oder teure gruppendynamische Aktionen veranstalten - die Möglichkeit, beim Ausfall der Kinderbetreuung das Kind unangemeldet mit zum Arbeitsplatz zu bringen, das Angebot, die Firma in der Schule der Kinder vorzustellen, die (nicht verpflichtende) Teilnahme von Firmenpersonal an lokalen Sportveranstaltungen oder ähnlichem stärkt das Gefühl der Mitarbeiter, dass der Firmenleitung an ihnen liegt und dass die Management-Ebene bereit ist, flexibel auf die alltäglichen Probleme und Bedürfnisse der Mitarbeiter zu reagieren - kurz: dass man großen Wert darauf legt, diese tatsächlich geschätzten Mitarbeiter zu halten.
Tatsächlich zeigen repräsentative Meinungsumfragen immer wieder, dass es eben nicht primär Gehalt und Sozialleistungen sind, welche Personal in Firmen locken und an diese binden. Das weiß auch der Referent. Selbst die so oft angepriesenen flachen Hierarchien funktionieren im deutschen Kulturkreis aufgrund mangelnder Tradition selten - deutlich erkennbare Strukturen (sprich: Machtverhältnisse) erlauben es dem Personal eher, die eigene Position zu erkennen, Ansprechpartner für Fragen, Probleme oder Anregungen zu identifizieren und in schwierigen Situationen ihrem Platz im Firmengefüge entsprechend kreative Lösungen zu entwickeln. Kaum etwas ist demotivierender als die Beobachtung, dass die eigene Meinung nichts zählt, vielleicht noch desinteressiert angehört, jedoch nicht ernsthaft in Erwägung gezogen wird. Gerade das “Fußvolk” einer Firma kennt seine Arbeit und hat manchmal ganz simple, aber wirkungsvolle Ideen parat, auf die das nicht mit allen Abläufen gleichermaßen vertraute Management nicht verfallen würde.
Wer auf dem Arbeitsmarkt nicht das erhoffte Personal findet, dem bleibt kaum etwas anderes übrig, als nicht ideal qualifizierte Mitarbeiter anzustellen, die jedoch aufgrund ihrer Biographie Entwicklungspotenzial zeigen und die bereit sind, sich neben der aktuellen Arbeit die erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erarbeiten und anzueignen. Oft ist es sogar sinnvoll, nicht den 120-prozentig Qualifizierten einzustellen, der seine Routinen mitbringt, seine Loyalitäten und seine Vorurteile, sondern sein Personal punktgenau selbst auszubilden, sich durch diesen Qualifikationsprozess Loyalität zu sichern und aus dem Pool der vielversprechenden Mitarbeiter diejenigen zu rekrutieren, welche die Firma voranbringen können. Aufstiegsmöglichkeiten sind eines der wichtigsten Mittel, das Personal zu Höchstleistungen zu motivieren und auch schwierige Situationen durchzustehen und, wenn nötig, in dieser Zeit eine Anpassung der Firmenausrichtung vorzunehmen. Mit Referent Dr. Wegmann werden Ihre Mitarbeiter in jedem Fall motivier tund bestens unterhalten.
Mitarbeiter - fest oder zeitlich befristet angestellte oder freie Mitarbeiter, solche mit Anwesenheitspflicht und solche mit einem Telearbeitsplatz - alle tragen zum Scheitern oder Gelingen einer Firma wesentlich bei. Ein loyaler Mitarbeiter, den die Firma dazu befähigt, seine Position in den Abläufen genau zu kennen, zu analysieren und ggf. ändern zu wollen ist unbezahlbar. Dass das nicht nur mit Geld abgeglichen werden soll, dürfte inzwischen klar geworden sein.