Comedy-Referent Dr. Jens Wegmann beleuchtet Qualität mit dem Auge eines Kabarettisten. Sein Vortrag ist beste Unterhaltung und Motivation. Das Streben nach Qualität ist auch seinem Vortrag anzumerken, der ein außergewöhnlicher und begeisternder Abschluss einer Veranstaltung zum Thema Qualität sein kann.
Comedy-Referent Dr. Wegmann spricht zu vielen Themen. Eines, was immer wieder vorkommt ist Qualtiät und das Streben dananch. Es folgt ein allgemeingültiger Text zu Qualität, der mit dem Vortrag kaum etwas zu tun hat: Qualität ist keine Selbstverständlichkeit! Trotzdem sollte sie bei allem, was man erwirbt, einfordern und bei allen Leistungen, die man erbringt, unbedingt anstreben. In Zeiten internationalisierter Märkte, Billigkonkurrenz aus Staaten mit geringen oder keinen Arbeiterrechten, können viele Produkte und Dienstleistungen nicht mehr allein über den Preis konkurrieren; erst durch hohe Qualitätsstandards können Kunden geworben und dauerhaft gebunden werden.
Ein solch hohes Niveau ist nicht von allein zu erzielen, so der Referent.. So muss sicher gestellt werden, dass auch unter Zeitdruck die Kundenwünsche adäquat umgesetzt werden. Dies kann als Standardleistung nur erbracht werden, wenn firmeneigene Qualitätsstandards eingerichtet werden und deren Einhaltung regelmäßig kontrolliert wird. Ob dies durch eine spezielle Abteilung Qualitätskontrolle erfolgt, ob man regelmäßig Prüfungen von Berufsangehörigen von außerhalb durchführen lässt, oder ob diese Leistung von speziell geschulten Mitarbeitern selbst durchgeführt wird - unabdingbar ist diese Kontrolle jedenfalls.
Qualität ist praktisch der Faktor, mit dem man sich von gleichartigen Produkten langfristig positiv abheben kann. Eine Voraussetzung hierfür ist solides, gleichbleibend hochwertiges Arbeiten aller am Produktionsprozess oder an der Dienstleistung oder an der Planungsarbeit Beteiligten. Hierzu sind Mitarbeiter nötig, für die ihre Arbeitsleistung sinnvoll ist, die zu ihrer Firma loyal sind und das Gefühl haben, persönlich und mit ihrer Leistung geschätzt zu werden und zum Gelingen des Projekts “Qualität” beizutragen. Glückliche Mitarbeiter sind nicht allein durch gute Bezahlung oder gar Boni an das Haus zu binden; Ansprechpartner bei auftretenden Problemen, flexible Lösungsansätze für die Organisation des Alltags zwischen Beruf und Familie. So sollte das Vertrauen in Mitarbeiter mit Heimarbeitsplätzen selbstverständlich sein: diese investieren nicht selten mehr Zeit, als sie es in der Firma tun würden, für ein Projekt - schon allein deshalb, weil sie sich und allen anderen beweisen wollen, dass sie auch ohne Kontrolle beste Leistungen erbringen.
Betrifft die Qualitätsfrage zu erbringende Dienstleistungen, dann ist es, um sich von konkurrierenden Anbietern abzugrenzen, nicht ausreichend, den üblichen Standard zu erbringen oder gar “abzuliefern”. Hier ist die Bereitschaft, Kundenwünsche vorauszuahnen und Vorschläge zu erarbeiten, die über die vom Kunden oder Gast geforderten Leistungen hinausgehen, wesentlicher Teil der Qualität. Das weiß auch der Referent. Auch die Bereitschaft, kleinere Servicetätigkeiten, die nicht zum eigentlich angebotenen Profil zählen, mit zu erledigen, kann im Dienstleistungssektor den Kunden an den Anbieter binden. Dienstleistungsfreude hat hier nichts mit Servilität oder Anbiederung zu tun, vielmehr gilt es, das eigene Angebot dergestalt an das geforderte Profil anzupassen, dass der Kunde schließlich überzeugt ist, mehr für sein Geld bekommen zu haben, als er erwarten konnte. Der Vortrag von comedy Referent Dr. Wegmann ist von ausgezeichneter Qualität.
Das wichtigste für tatsächliche Qualität sind jedoch die Bereitschaft, sich mit der erbrachten Leistung nicht dauerhaft zufrieden zu geben, sondern immer wieder nach Möglichkeiten zu suchen, das Produkt oder die Dienstleistung zu optimieren oder auf einen sich verändernden Bedarf einzugehen. Um jedem Mitarbeiter die Chance zu geben, mit seinen Ideen durchzudringen, sollten die entsprechenden Ansprechpartner jedem bekannt sein. Betriebsinterne Hierarchien sollten niemanden davon abhalten, gute Vorschläge machen zu dürfen. Fehlt es allerdings an hausinternem Input, können Wettbewerbe oder Ausschreibungen helfen, neue Ideen zu entwickeln und in den Produkten umzusetzen.
Ein nicht zu unterschätzender Faktor, dessen Beachtung zunehmend nachgefragt oder sogar gefordert wird, ist die Nachhaltigkeit. Die Beachtung der CSR-Faktoren (Corporate Social Responsibility) sollte nicht nur von Großfirmen regelmäßig dokumentiert werden, gerade kleine und mittelständische Betriebe können sich durch einen beispielsweise jährlich oder zweijährlich erstellten Nachhaltigkeitsbericht positiv von der Konkurrenz abheben und nachweisen, dass die Qualität des Produktes nicht auf Kosten der Mitarbeiter oder der Umwelt zustande gekommen ist. Oft ist diese Aufgabe nicht von der hausinternen PR-Abteilung oder der Öffentlichkeitsarbeit zu leisten, so dass es sich lohnen kann, hier auf Experten zurückzugreifen, welche sich mit den relevanten Faktoren und deren Dokumentation auskennen und Verbesserungspotenziale aufzeigen können. Es kommt nicht darauf an, sämtliche Abläufe in rosigem Licht zu zeigen; viel mehr wird geschätzt, wenn vorhandene Schwierigkeiten angesprochen werden und der Versuch unternommen wird, sie zu kompensieren oder ihnen durch Änderungen in der Produktion oder durch bessere Kontrollen abzuhelfen.